Archive for January, 2013

Neues aus dem Schundbüro

Posted in Hans I. Glock, O.M. Gott on January 31, 2013 by Dieter Paul Rudolph

glock_klein Die Arbeiten an der neuen Krimireihe [Schundheft!] schreiten wacker voran. Der PR-Abteilung ist es unter Mühen gelungen, Fotos unserer beiden ersten Autoren zu “schießen”, die wir, so unsere Überzeugung, Ihnen nicht vorenthalten sollten. Foto 1 zeigt den überflüssigsten Körperteil von Hans I. Glock, nein, nicht den Hut, sondern das was darunter notwendigerweise vorhanden sein muss, damit der Hut nicht zu Boden fällt. Auf Foto 2 erkennen Sie den Nabel unseres Autors O.M. Gott, von seiner Geliebten bei sehr intimem Beisammensein “abgelichtet”.

gott_kleinSelbstverständlich können wir interessierten Medienvertretern beide Materialien auch hochauflösend und sogar in Printqualität anbieten. Kurze Mail genügt (schundbuero@gmx.de). Wer ständig über weitere Aktivitäten des Schundbüros informiert werden oder Papierbücher direkt aus der Zentrale des Schunds beziehen möchte, verwende bitte ebenfalls diese Mailadresse. So. Wir bereiten uns jetzt auf das Wochenende vor und sind guter Dinge, Ihnen nächste Woche einen weiteren Autor für [Schundheft!] präsentieren zu können.

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Noch mehr Schund!

Posted in Hans I. Glock on January 30, 2013 by Dieter Paul Rudolph

schundAch du Sch… Noch ist die erste Schundheft! – Ausgabe (wir berichteten) nicht in den notorisch trockenen Tüchern, da meldet sich schon der zweite mindestens fünfklassige Autor zu Wort und seine Ansprüche an. Sie alle kennen Hans I. Glock, wenngleich unter anderem, weniger seriösem Namen. Er arbeitet als Autor literarischer Krimis, ein Gewerbe, das er zutiefst verabscheut, auf Grund seines abgeschlossenen Studiums der Kommunikationswissenschaften und präraphaelitischen Ästhetik aber nicht an den heißgeliebten Nagel hängen kann. Außerdem ernährt es nicht nur seinen Mann, sondern auch dessen drei Ehefrauen plus unzählige Kinder.

Hans I. Glock also arbeitet derzeit mit Hochdruck am zweiten Schundheft. Es trägt den Arbeitstitel “Beiß die Zähne zusammen, alter Schwede – Der erste halbe Fall für Beppo B., Agent der Kanzlerin” und da hier ja nicht wirklich von “Arbeit” geredet werden kann, wird der Titel wohl bleiben. Leider müssen wir Ihnen nachfolgend eine kleine Kostprobe des Work in Progress vorlegen. Sorry, aber das Schundgeschäft ist hart, da müssen Sie jetzt durch.

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Es geht seinen Gang

Posted in Uncategorized on January 29, 2013 by Dieter Paul Rudolph

killercover_200Das Cover des ersten Romans der neuen Serie [Schundheft!] hat soeben glücklich unsere graphische Kreativabteilung verlassen. Wir sind stolz darauf! Der Text wird heute noch ans Lektorat weitergeleitet, auch hier ist alles “in time”, wie man im Los Angeles von Raymond Chandler zu sagen pflegte. Eine kleine Korrektur: In unserem gestrigen Interview hat der Autor O.M. Gott den Titel seines Werkes noch mit “Plausch mit meinem Mörder” angegeben. Er heißt jetzt aber “Plausch mit meinem Killer”, ich habe keine Ahnung wieso. Des Autors Wille indes sei sein Himmelreich.

Das Werk hat in der Druckfassung 68 Seiten und kostet 4,90 Euro, falls es über Amazon bestellt wird, und 6,50 Euro bei direkter Order an das Schundbüro. Direktbesteller erhalten eine kleine exklusive Beigabe, da freut sich das Sammlerherz. Die Mailadresse lautet: schundbuero@gmx.de

Wir rechnen mit dem Erscheinen des Buches für spätestens Mitte Februar 2013.

Ein Gespräch mit O.M. Gott

Posted in Autoren / Autorinnen, Interviews, O.M. Gott, Selbstauskunft on January 28, 2013 by Dieter Paul Rudolph

Herr Gott, Sie sind Mitglied des Schundbüros. Was ist das Schundbüro?

Gott: Eine Vereinigung von KriminalautorInnen, die sich der alten Tradition des Heftchenromans annehmen wollen. Will sagen: Gradlinig, ohne pseudointellektuelle Schnörkel, unterhaltsam und abseits der jeweiligen Kritikastermoden.

Und nicht länger als 60 Seiten?

Genau. Längere Erzählungen also, deren früher durchaus vorhandener Markt inzwischen ja fast völlig weggebrochen ist und der erst durch den Siegeszug des E-Books so allmählich wieder aus den Sümpfen des Weitschweifigen auftaucht.

Aber warum „Schund“? Mir scheint so, Sie kokettieren ein wenig mit diesem Begriff, so wie alle Welt mit „Pulp“ oder „Noir“ kokettiert und dann doch nur, nun ja, den üblichen Versatzstückmist abliefert.

Nein, das mit dem Schund sollten wir vom Kopf auf die Füße stellen. Was ist Schund? Schund ist schlecht geschriebenes, verquastes Zeugs. Wenn die dichtende Hausfrau mal die Sau rauslassen will und der freizeitschriftstellernde kaufmännische Angestellte seine sexuelle Verkniffenheit mal so richtig auslebt. Andererseits: Schund heißt auch immer unehrlich, aufgesetzt, pseudoliterarisch. Und da wären wir bei zeitgenössischen Kriminalromanen. Nicht nur den deutschen, aber auch bei denen. Die meisten sind – Mist. „Mehr als Krimis“, „Krimis mit Anspruch und Tiefe“, Krimis, in denen mindestens zwei Thesen von Sigmund Freud durchgekaut werden müssen und so weiter. Verquast, unehrlich und meistens miserabel geschrieben, ergo: Schund. Dem wollen wir ein Gegengewicht auf die Schultern packen.

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Es kommt!

Posted in Uncategorized on January 27, 2013 by Dieter Paul Rudolph

Hier entsteht ein Blog für [Schundheft!], eine Buchreihe für gradlinige Kriminalliteratur zwischen Härte und Ironie, Witz und Brutalität, Noir und Weiß, Hartgesotten und Grobgestrickt, Sensibel und Sensenmann, immer aber zwischen Kurz und Schmerzlos. Renommierte Autorinnen und Autoren schreiben Geschichten von jeweils ca. 60 Seiten, alle unter Pseudonym, denn wer Schund schreibt, ruiniert seinen Ruf, selbst wenn er schlecht ist.

Die Titel sind sowohl als gedruckte Bücher für 4,90 € als auch im E-Book-Format für 2,69 € (vorläufig nur bei Amazon) erhältlich. Bleiben Sie dran! Wir melden uns bald wieder!

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