Archive for February, 2013

Karl, der dem dem der Herbert sein Freund ist. Eine erste Einschätzung

Posted in Redaktionsgeflüster on February 25, 2013 by Dieter Paul Rudolph

herbertkleinVoller Elan widmet sich das Schundbüro dem Lektorat von Hans I. Glocks spätem Frühwestern “Der Herbert ist dem Karl sein Freund”. “Ich denke”, denkt Lutz von Anstatt (dessen ekelerregender Skandalthriller “Hatz im Hartz” demnächst ins Lektorat muss), “ich denke also”, denkt Lutz von Anstatt weiter, “dass man das Substrat des Werkes am besten in einem Bild fixieren kann: John Wayne, der in einem Film von Quentin Tarantino über die Prärie reitet und dabei an die Eier von Robert Redford denkt.”

Das gefällt den anderen Schundbüro-MitgliederInnen. Vor allem O.M. Gott ist entzückt, wird er in Glocks Werk doch namentlich erwähnt: “Der Autor Sinclair Hink hatte die dreistündige Weinorgie auf drei Romane ausgedehnt. Eine schier unglaubliche Leistung, die die White-Örp-Romane damit in eine Liga mit Romanen von O.M. Gott katapultierten.” “In einem Satz mit Sinclair Hink!” bricht es jubelnd aus ihm heraus, “das hat zuletzt Kafka empfunden, als er in einem Satz mit Dieter Paul Rudolph erwähnt wurde!” Kafka? Nie gehört. Ist wohl nichts aus ihm geworden, aber man kennt das ja. Junges Wildengenie, das im Großraumbüro einer Versicherungsagentur endet.

Nun, wir lektorieren weiter. Parallel zu Glocks Westernklassiker lesen wir Isa Oblomovs “Robozid: Das große Verschrotten”. Ein, in den ewigen Worten von Edi LaGurki “geiler SF-Krimi in der Tradition von Dieter Paul Rudolph, ich erinnere nur an DER BOTE, jenes von der Leserschaft so schmählich ignorierte Werk, das ihnen dereinst beim jüngsten Gericht aber auch so was um die Ohren gehauen werden wird.” Wir nicken betrübt und stellen es uns vor. Arme, dumme Menschheit! Liest diesen Schnösel Kafka, aber hat kein Auge für die echte Literatur. Nun ja. Dafür sind wir schließlich da. Um die Welt mit Schund zu beglücken.

Schund aus Ost und West!

Posted in Edi LaGurki on February 24, 2013 by Dieter Paul Rudolph

schundheft_5Das dritte Schundheft ist, obwohl  eigentlich erst das fünfte, endlich als E-Book erhältlich! Papier folgt, dauert halt immer etwas länger. “Buschzulagenficker” von Edi LaGurki versteht sich als “Krimi aus der Nachwendezeit”, die ja, wir wissen es, gar nichts anderes konnte als Schund zu produzieren. Ein Krimi voll aus dem prallen Leben also, als die Kondome noch 50 Euro kosteten, siehe Cover. Wir empfehlen den Kauf dringend und bitten bei den Heften 3 und 4 noch um ein wenig Geduld. Das Lektorat läuft auf Hochtouren!

http://www.amazon.de/Buschzulagenficker-Schundheft-ebook/dp/B00BK8PU24/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1361709482&sr=1-1

Im Bauch von Paris

Posted in Jean-Jacques Rousseux on February 22, 2013 by Dieter Paul Rudolph

Eilmeldung! Die Besetzungscouch des Schundbüros meldet einen Neuzugang! In einigen Wochen oder spätestens Monaten wird mit Jean-Jacques Rousseux: Ich werd auf euren Gräbern Blumen pflanzen. Ein Polar aus den traurigen Tropen unser erster echter französischer, garantiert anarchistisch sozialkritisch gefärbter NOIR erscheinen! Wir freuen uns schon narrisch! Der Autor ist in Deutschland unter seinem Taufnamen kein Unbekannter. Wir suchen noch händeringend einen Übersetzer / eine Übersetzerin, die das Werk für Gotteslohn plus Mehrwertsteuer ins Deutsche überträgt. Schulfranzösisch dürfte ausreichen. Also melden, IdealistInnen!

Schund! Wissenschaftlich!

Posted in Uncategorized on February 21, 2013 by Dieter Paul Rudolph

Also wir müssen schon sagen: Der Minijob von Herrn Rudolph macht sich so langsam bezahlt. Nicht dass wir alles verstanden hätten, was er so schreibt. Aber hey, es klingt geil! Also mal lesen, ne?

Yippie!

Posted in Hans I. Glock on February 19, 2013 by Dieter Paul Rudolph

Oh, eitel Freude, du! Hans I. Glocks neuestes Meisterwerk des vollkommenenen Schunds schreitet seiner Vollendung entgegen! Ein Frühwestern als Spätwestern oder vice versa, The Portrait of The Artist as John Wayne. Weltliteratur, wir kommen! Hier schon mal der Coverentwurf.

herbert

Ein Cover

Posted in Lutz von Anstatt on February 19, 2013 by Dieter Paul Rudolph

hartzcover_frontNach der gestrigen Leseprobe wollen wir euch das Cover des phänomenalen Heimatkrimis “Hatz im Hartz” nicht vorenthalten. Es entstand in kollegaler Zusammenarbeit mit unserem neuen Referenten für visuelle Medien, Herrn Ludger “Krimipapst” Menke und zeigt ein Stück deutschen Himmels über deutschem Wald, das Ganze farblich eine Komposition aus Schwarz (“Noir”) und Jägergrün. Noch arbeitet der Autor, Herr Lutz von Anstatt, an diesem Werk, doch sein Skandalpotential gibt schon zu den schönsten Hoffnungen Anlass. Ob es nun der Abgesang auf das Genre des Heimatkrimis werden wird, wie unser wissenschaftlicher Berater mutmaßt, wissen wir indes noch  nicht.

Aus aktuellem Anlass: eine Leseprobe

Posted in Leseprobe, Lutz von Anstatt on February 18, 2013 by Dieter Paul Rudolph

Wie alle wissen, arbeitet unser Autor und Schundbüro-Mitglied Lutz von Anstatt momentan an seinem Schundroman “Hatz im Hartz. Ein Heimatkrimi aus dem deutschesten Mittelgebirge”. Es wird, das steht fest, ein Skandalwerk, aktuell und schonungslos die Missstände des Sozialmissbrauchs aufdeckend, stets zeitnah, wie man so sagt, kein Tabuthema auslassend und – Leute mit schlichtem Gemüt bitte sofort aufhören zu lesen! – sogar Rilkegedichte zitierend.

Es geht, kurz gesagt, um den Hartz-IV-Empfänger Karl-Heinz Marx, einen Ausbund sozialen Schmarotzertums, der in seiner Freizeit ehrenamtlich für das Lyrik-Nottelefon der Frau von Dornberg tätig ist. Marx ist Rilke-Spezialist, er hilft den verzweifelten AnruferInnen, indem er ihnen die Verse des großen Dichters rezitiert. Doch bei Frau Sinnig hilft auch das nichts. Die Frau – zufällig Marxens Sachbearbeiterin bei der Hartz-Behörde – ist wenige Stunden nach dem Hilferuf beim Lyrik-Nottelefon mausetot…

Wie nah unser Autor am Puls der Zeit arbeitet, soll dieser soeben vollendete Ausschnitt beweisen. Gerne halten wir Sie über die weitere Entwicklung des Werkes auf dem Laufenden und wünschen gehobenes Lesevergnügen.

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